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1 Einleitung
2 Sprachbeschreibung
3 Programmiersystem
3.1 Konventionen
3.2 Compiler
3.3 Interpreter
3.3.1 Arbeitsweise
3.3.2 Programmaufruf
3.3.3 Fehlerbehandlung
4 BAE User Language-Programme
A Konventionen und Definitionen
B Index-Variablen-Typen
C Systemfunktionen
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Bartels User Language - Programmierhandbuch

3.3 Interpreter

Bartels AutoEngineer® Dokumentation

Der Bartels User Language Interpreter ist in verschiedenen Programmumgebungen integriert. Im Bartels AutoEngineer sind dies der Schaltplaneditor, der Layouteditor, der Autorouter, der CAM-Prozessor, das CAM-View-Modul sowie der Chipeditor. Aus all diesen Programmteilen können mit Hilfe des User Language Interpreter User Language-Programme gestartet werden.

 

3.3.1 Arbeitsweise

Die Aktivierung des User Language Interpreter erfolgt durch den Aufruf eines User Language-Programms aus einer der gültigen Interpreterumgebungen. Die Abarbeitung eines User Language-Programmaufrufs durch den User Language Interpreter erfolgt in den nachfolgend beschriebenen Arbeitsschritten.

Programm laden, Dynamic Link

Zunächst muss der User Language Interpreter das User Language-Maschinenprogramm über den beim Aufruf spezifizierten Programmnamen aus der Datei ulcprog.vdb (im BAE-Programmverzeichnis) laden (Program Load). Beim Laden des Maschinenprogramms führt der Interpreter eine Kompatibilitätsprüfung durch; eine Konsistenzprüfung ist hierbei nicht mehr nötig, da diese zeitaufwändige Arbeit bereits durch den Compiler erledigt wurde. Ein zu ladendes User Language-Programm gilt in der aktuellen Interpreterumgebung als kompatibel und damit ablauffähig, wenn die User Language Compiler-Version, mit der das Programm erzeugt wurde, identisch mit der des User Language Interpreter ist, und wenn das Programm keine Referenzen auf Index-Variablen-Typen oder Systemfunktionen enthält, die in der aktuellen Interpreterumgebung nicht implementiert sind.

User Language-Programme können Anforderungen zur Laufzeiteinbindung von User Language-Libraries enthalten (Dynamic Link Requests). Die Einbindung des Maschinencodes der benötigten Dynamic Link Libraries (DLLs) erfolgt automatisch während der Programmladephase. Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Durchführung des Dynamic-Link-Prozesses ist die Verfügbarkeit der benötigten Libraries. Außerdem müssen die im Maschinencode der einzubindenden Dynamic Link Libraries enthaltenen Definitionen (Variablen, Funktionen, Funktionsparameter) mit dem bei der Kompilierung durch den User Language Compiler überprüften Maschinencode übereinstimmen, damit bei der Ausführung des Programms nicht etwa fehlende oder falsche Libraryobjekte referenziert werden können (was zu einem undefinierten Verhalten des User Language Interpreter oder sogar zum Programmabsturz mit möglichem Datenverlust führen könnte). Der im User Language Interpreter integrierte Linker führt entsprechende Kompatibilitätsprüfungen durch und verweigert im Falle von Inkonsistenzen die Programmausführung mit der Fehlermeldung Inkompatible Index-/Funktions-Referenz(en)!. In solchen Fällen ist das auszuführende User Language-Programm neu zu kompilieren.

Programmausführung

Nachdem das User Language-Maschinenprogramm geladen (und dynamisch gelinkt) ist, beginnt der Interpreter mit der Ausführung des Programms (Program Execute). Die Programmausführung entspricht dabei der Simulation der User Language-Maschinenarchitektur durch Abarbeitung der Instruktionen des Maschinenprogramms. Die Abarbeitung beginnt bei der ersten Instruktion des Maschinenprogramms und ist beendet, wenn der Programmzähler auf eine nicht mehr existente Instruktion des Maschinenprogramms verweist.

Programmterminierung

Nach der Ausführung des Maschinenprogramms muss eine Terminierung durchgeführt werden. Dabei wird zunächst der während des Programmlaufs belegte Speicher wieder freigegeben (Program Cleanup), und anschließend wird das Programm selbst entladen (Program Unload).

 

3.3.2 Programmaufruf

Beim Aufruf eines User Language-Programms aus einer der definierten Interpreterumgebungen ist in jedem Fall der Name des auszuführenden Programms zu spezifizieren. Dies kann entsprechend den nachfolgend beschriebenen Methoden entweder explizit oder implizit erfolgen.

Aufruf über Menü

Zum expliziten Aufruf von User Language-Programmen ist die Funktion Anwenderfunktion aus dem Menü Datei zu benutzen. Anwenderfunktion aktiviert einen Dialog zur Programmnamensabfrage. Der Programmname kann entweder direkt über Tastatur eingegeben oder nach Anwahl der Schaltfläche Liste aus der Liste der aktuell verfügbaren Programme selektiert werden:

DateiLinke Maustaste (LMB)
AnwenderfunktionLinke Maustaste (LMB)
Programmname ?programname Return-/Eingabetaste (CR)

Wird auf die Abfrage nach dem Programmnamen ein Fragezeichen (?) eingegeben oder eine Maustaste aktiviert, dann zeigt das System ein Popupmenü mit den Namen aller aktuell in ulcprog.vdb verfügbaren User Language-Programme an; hieraus kann das zu startende Programm über Mauspick selektiert werden.

Aufruf über Tastatur

Eine Möglichkeit des impliziten Programmaufrufs besteht durch den Programmaufruf über die Tastatur. Hierzu muss sich der Anwender in der Menüleiste der Interpreterumgebung befinden, d.h. diese Art des Programmaufrufs ist immer dann möglich, wenn nicht gerade eine andere interaktive Eingabe über Tastatur erwartet wird. Die Spezifikation des Programmnamens erfolgt dabei implizit durch Drücken einer speziellen Taste. Tabelle 3-2 enthält die Liste der definierten Zuordnung von Tasten zu User Language-Programmnamen innerhalb der unterschiedlichen Interpreterumgebungen. Durch Drücken einer der in dieser Tabelle angegebenen Tasten wird - sofern verfügbar - automatisch das entsprechend benannte User Language-Programm gestartet. Mit bae_* benannte Programme haben dabei Priorität vor den Programmen mit modulspezifischen Namen.

Tabelle 3-2: Tastaturgesteuerter Programmaufruf

Tastenbezeichnung Interpreterumgebung / Programmname
BAESCMGEDARCAMCVCED
Funktionstaste F1 bae_f1scm_f1ged_f1ar_f1cam_f1cv_f1ced_f1
Funktionstaste F2 bae_f2scm_f2ged_f2ar_f2cam_f2cv_f2ced_f2
Funktionstaste F: bae_f:scm_f:ged_f:ar_f:cam_f:cv_f:ced_f:
Funktionstaste F12 bae_f12scm_f12ged_f12ar_f12cam_f12cv_f12ced_f12
Zifferntaste 0 bae_0scm_0ged_0ar_0cam_0cv_0ced_0
Zifferntaste 1 bae_1scm_1ged_1ar_1cam_1cv_1ced_1
Zifferntaste : bae_:scm_:ged_:ar_:cam_:cv_:ced_:
Zifferntaste 9 bae_9scm_9ged_9ar_9cam_9cv_9ced_9
Standardtaste a bae_ascm_aged_aar_acam_acv_aced_a
Standardtaste b bae_bscm_bged_bar_bcam_bcv_bced_b
Standardtaste c bae_cscm_cged_car_ccam_ccv_cced_c
Standardtaste : bae_:scm_:ged_:ar_:cam_:cv_:ced_:

Ereignisgesteuerter Programmaufruf

Eine spezielle Möglichkeit des impliziten Programmaufrufs besteht im ereignisgesteuerten Aufruf von User Language-Programmen. Dabei lösen spezielle Ereignisse bzw. Operationen (BAE-Modulstart, Laden bzw. Speichern eines Elements, Ändern des Zoomfaktors oder Selektion eines Toolbarelements) automatisch den Aufruf von User Language-Programmen mit definiertem Namen aus. Tabelle 3-3 enthält die Zuordnung der vordefinierten User Language-Programmnamen zu den entsprechenden Ereignissen bzw. Operationen der einzelnen Interpreterumgebungen. Mit bae_* benannte Programme haben dabei Priorität vor den Programmen mit modulspezifischen Namen. Der Aufruf über die Startupsequenz der Interpreterumgebung eignet sich besonders zur automatischen Voreinstellung von Parametern sowie zur Tastaturprogrammierung und Menübelegung (siehe auch unten). Der implizite Aufruf von User Language-Programmen nach dem Laden bzw. vor dem Speichern von Elementen ermöglicht die automatische Aktivierung elementspezifischer Bearbeitungsparameter wie z.B. des zuletzt selektierten Zoombereichs oder spezieller Farbeinstellungen.

Tabelle 3-3: Ereignisgesteuerter Programmaufruf

Ereignis Interpreterumgebung / Programmname
BAE SCM GED AR CAM CV CED
Bei BAE-Modulstart bae_st.ulc scm_st ged_st ar_st cam_st cv_st ced_st
Vor BAE-Modulende bae_exit.ulc scm_exit ged_exit ar_exit cam_exit cv_exit ced_exit
Nach Element laden/schließen bae_load.ulc scm_load ged_load ar_load cam_load cv_load ced_load
Nach Element erzeugen bae_new.ulc scm_new ged_new ar_new cam_new cv_new ced_new
Bevor Element speichern bae_save.ulc scm_save ged_save ar_save cam_save cv_save ced_save
Nach Element speichern bae_savd.ulc scm_savd ged_savd ar_savd cam_savd cv_savd ced_savd
Bei Dialogaktivierung bae_dial.ulc scm_dial ged_dial ar_dial cam_dial cv_dial ced_dial
Bei Toolbarselektion bae_tool.ulc scm_tool ged_tool ar_tool cam_tool cv_tool ced_tool
Bei Zoomfaktoränderung bae_zoom.ulc scm_zoom ged_zoom ar_zoom cam_zoom cv_zoom ced_zoom
Bei Mausinteraktion
(Drücken linke Maustaste)
bae_ms scm_ms.ulc ged_ms.ulc ar_ms.ulc cam_ms.ulc cv_ms.ulc ced_ms.ulc
Bei Rahmenauswahl mit der Maus bae_rect.ulc scm_rect ged_rect ar_rect cam_rect cv_rect ced_rect
Nach Symbol-/Bauteilplatzierung bae_plc scm_plc.ulc ged_plc.ulc ar_plc     ced_plc
Nach Gruppenladeoperationen bae_grpl scm_grpl.ulc ged_grpl       ced_grpl
Bei eingehender Meldung
(BAE HighEnd)
bae_msg scm_msg.ulc ged_msg.ulc ar_msg cam_msg cv_msg ced_msg

Tastaturprogrammierung und Menübelegung

Mit der Bartels User Language werden Systemfunktionen zur Tastaturprogrammierung und Menübelegung zur Verfügung gestellt. Damit ist es möglich, User Language-Programmaufrufe oder BAE-Menüfunktionen auf die Tastatur zu legen (z.B. Taste m zur Aktivierung des User Language-Programms mirron oder Taste U zur Aktivierung der BAE-Menüfunktion Undo). Durch die Zuweisung spezieller User Language-Programmaufrufe oder Menüfunktionen auf neue bzw. bestehende Menüs oder Menüeinträge können die Menüoberflächen der AutoEngineer-Module mit integriertem User Language Interpreter nach Belieben konfiguriert werden. Die Tastaturprogrammierung bzw. die Menübelegung lässt sich vollautomatisch über die jeweiligen User Language-Startupprogramme durchführen (siehe hierzu das mit der BAE-Software ausgelieferte User Language-Programm uifsetup welches indirekt über die in Tabelle 3-3 aufgeführten Startupprogramme aufgerufen wird). Mit einem geeigneten User Language-Programm ist sogar die dynamische Änderung der Tastatur- und Menübelegung (d.h. online während der Arbeit im AutoEngineer) möglich. Derartige Features sind z.B. in dem mit der BAE-Software ausgelieferten User Language-Programm keyprog implementiert. Damit besteht völlige Freiheit bei der Konfiguration der Benutzeroberflächen der AutoEngineer-Module mit integriertem User Language Interpreter.

Menüfunktionstastenbelegung

In BAE-Pulldownmenüoberflächen unterstützt das über Taste 5 aufrufbare User Language-Programm keyprog die direkte Zuweisung von Menüfunktionen zu Tasten. Dazu ist nach Selektion der zu programmierenden Taste über Tastaturprogrammierung und HotKeys belegen und Anklicken der Schaltfläche Menuauswahl im Programmauswahlmenü einfach die gewünschte Menüfunktion zu selektieren.

Definition von Bearbeitungssequenzen (Makros)

Über Anwenderfunktion, in User Language-Programmaufrufen über die Funktion ulsystem, bei der Definition von Tasten und Menüfunktionen in der Datei bae.ini sowie bei der Online-Tastenprogrammierung mit dem User Language-Programm keyprog kann anstatt eines einfachen User Language-Programmnamens eine komplette Bearbeitungssequenz angegeben werden. Die einzelnen Bearbeitungsschritte sind durch das Zeichen : zu trennen. Ein User Language-Programmname, der nicht am Anfang der Bearbeitungssequenz steht, ist durch ein vorangestelltes p zu kennzeichnen. Ein vorangestelltes # referenziert direkt eine interne BAE-Funktion entsprechend dem Aufruf von bae_callmenu. In einfachen Anführungszeichen gesetzte Texte werden als Texteingaben übernommen. Mit t wird auf die Eingabe eines Textes durch den Benutzer gewartet. s wartet auf eine Menuselektion, gefolgt von l, m oder r und einem Menüindex (Start der Zählung bei 0) wird eine Menuselektion entsprechend dem Aufruf von bae_storemenuiact durchgeführt. Ein alleinstehendes m wartet auf einen Mausklick. Folgt darauf ein l, m oder r, dann wird ein Mausklick mit der entsprechenden Maustaste an der zu Beginn der Bearbeitungssequenz ermittelteten Mausposition durchgeführt. Folgen der Maustaste noch durch Komma getrennte Koordinatenangaben, so wird die Maustaste an der angegebenen Position aktiviert.

Damit ist es möglich, Untermenüpunkte, wie z.B. Symbol/Label Query (Bearbeitungssequenz scmpart:s5:m:t:mr) direkt auf Tasten zu legen. Auch ganze Abfolgen von immer wiederkehrenden Arbeitsschritten sind möglich. So wird z.B. im Schaltplaneditor mit der Sequenz #500:ml:mr:sl3:'4':'0':mr:sl0 von der aktuellen Mausposition aus ein waagerechtes 4mm langes Stück Grafiklinie nach rechts gezeichnet, wie man es immer wieder bei der Bearbeitung von Symbolen zur grafischen Anbindung von Pins an eine Symbolbox benötigt.

Benutzerspezifische Programmeinstellungen und Menükonfiguration

Zur vereinfachten Handhabung von benutzerspezifischen Einstellungen können Parameterdefinitionen, Tastaturbelegungen und Menüerweiterungen in die Datei bae.ini im BAE-Programmverzeichnis eingetragen werden. Die Definitionen aus dieser Datei werden einmalig beim BAE-Programmstart in den Speicher geladen und können anschließend mit der User Language-Systemfunktion varget abgefragt werden.

Die mit der BAE-Software ausgelieferten User Language-Programme berücksichtigen relevante Definitionen und Parametereinstellungen aus bae.ini. Zur Aktivierung von Änderungen in bae.ini ist somit lediglich ein Neustart des von den Änderungen betroffenen BAE-Programmmoduls erforderlich. Benutzerspezifische Parametereinstellungen können damit komfortabel zwischen verschiedenen BAE-Versionen bzw. BAE-Installationen ausgetauscht werden.

Die Datei bae.ini ist in Sektionen für die einzelnen BAE-Module unterteilt. Beim Modulstart werden nur die Einstellungen des aktiven Moduls berücksichtigt. Die Definitionen aus der Sektion std gelten für alle Module.

Neben einfachen Parameterzuweisungen können mit den Schlüsselwörtern key und fkey Standard- und Funktionstasten mit Bearbeitungssequenzen belegt werden. Die Schlüsselwörter addmenu, addmenuitem, addsmenuitem und addioitem erlauben die Erweiterung der Menüstruktur. Es können jeweils nur Menüpunkte an das Ende eines Hauptmenüs oder des Import/Export-Menüs angehängt werden. Ein Einfügen von Menüpunkten in Menüs ist nicht möglich, da dadurch die Topic-Zuweisung für die Online-Hilfe durcheinander geraten würde.

Die Syntax der einzelnen Kommandos ist aus der Inlinedokumentation der mitgelieferten Datei bae.ini zu ersehen. In ihrer Originalversion definiert diese Datei die Parametereinstellungen aus den mit der BAE-Software ausgelieferten User Language-Programmen, also die Standardeinstellungen, die auch dann verwendet werden, wenn die Datei bae.ini beim BAE-Programmaufruf nicht im BAE-Programmverzeichnis verfügbar ist.

 

3.3.3 Fehlerbehandlung

Während der Bearbeitung eines User Language-Programmaufrufs durch den User Language Interpreter können Fehler auftreten. Diese Fehler werden der Interpreterumgebung zurückgemeldet, und es wird ggf. eine entsprechende Fehlermeldung in der Mitteilungszeile der Interpreterumgebung angezeigt. Die möglichen Fehlermeldungen sind nachfolgend aufgelistet.

Interne Interpreter-Fehler

Die folgenden internen Interpreter-Fehler beziehen sich entweder auf die Speicherverwaltung oder weisen auf Implementierungslücken im Interpreter selbst hin; diese Fehler sind so schwerwiegend (Fatal Errors), dass auch die Interpreterumgebung abgebrochen werden muss:

FEHLER : Zu wenig Speicherplatz!
FEHLER : Allgemeiner User Language-Interpreter-Fehler!
FEHLER : INTERNER FEHLER -- BITTE MELDEN!

Programm-Lade-Fehler

Die folgenden Fehler können beim Laden des User Language-Programms auftreten:

FEHLER : Programm 'n' bereits geladen (rekursiver Aufruf)!
FEHLER : Programm 'n' nicht gefunden!
FEHLER : User Language-Programm-Version inkompatibel!
FEHLER : Inkompatible Index-/Funktions-Referenz(en)!

Programm-Laufzeit-Fehler

Die folgenden Fehler können während der Ausführung des User Language-Programms, d.h. zur Laufzeit des Programms auftreten; der in der Fehlermeldung angezeigte Programmzähler (PCl) gibt dabei die Zeile im User Language-Maschinenprogramm an, in der der Fehler aufgetreten ist (sofern durch den User Language Compiler eine entsprechende Listing-Datei für das betreffende Programm erzeugt wurde, lässt sich mit deren Hilfe die entsprechende Zeile im Quellcode ermitteln):

(PCl) FEHLER : Stack Unterlauf (Programm-Struktur beschaedigt)!
(PCl) FEHLER : Stack Ueberlauf!
(PCl) FEHLER : Division durch Null!
(PCl) FEHLER : Funktions-Aufruf fehlgeschlagen!
(PCl) FEHLER : System-Funktion in dieser Umgebung nicht verfuegbar!
(PCl) FEHLER : System-Funktion nicht implementiert!
(PCl) FEHLER : User-Funktion nicht gefunden!
(PCl) FEHLER : Referenzierte Funktion ist vom falschen Typ!
(PCl) FEHLER : Ungueltige Parameter fuer referenzierte Funktion!
(PCl) FEHLER : Fehler beim Zugriff auf Array!
(PCl) FEHLER : Ungueltiger Array-Index!
(PCl) FEHLER : Datei-Zugriffs-Fehler!
(PCl) FEHLER : Datei-Lese-Fehler!
(PCl) FEHLER : Datei-Schreib-Fehler!

Datenbank-Zugriffs-Fehler

Die folgenden Fehler können beim Zugriff auf die Design Datenbank (DDB) des Bartels AutoEngineer auftreten; treten derartige Fehler beim Laden von User Language-Programmen auf, dann liegt unter Umständen eine fehlerhafte Installation der Bartels AutoEngineer Software vor; treten Datenbank-Zugriffsverletzungen hingegen während der Programmlaufzeit auf, dann bezieht sich die entsprechende Fehlermeldung in aller Regel auf Implementierungs-Fehler im abzuarbeitenden User Language-Programm:

FEHLER : Datenbankdatei 'n' kann nicht angelegt werden!
FEHLER : Schreib-/Lesefehler beim Zugriff auf Datei 'n'!
FEHLER : Zu viele offene Dateien im System!
FEHLER : Datei 'n' ist keine Datenbank/DDB-Datei!
FEHLER : Die Datenbankstruktur in Datei 'n' ist beschaedigt!
FEHLER : Der Dateiaufbau ist fehlerhaft in Datei 'n'!
FEHLER : Funktion fuer altes Format nicht verfuegbar!
FEHLER : Datenbank Limit ueberschritten!
FEHLER : Datei 'n' ist zur Programmversion inkompatibel!
FEHLER : Element 'n' nicht gefunden!
FEHLER : Element 'n' existiert bereits!
FEHLER : Datei 'n' nicht gefunden!
FEHLER : Record-Ende erreicht!
FEHLER : Allgemeiner Datenbankfehler!
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© 1985-2017 Oliver Bartels F+E • Aktualisiert: 11. October 2010, 10:33 [UTC]

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