Willkommen bei Bartels
Backannotation - Deutsche Version Backannotation - English Version
Bartels

Bartels System GmbH
[13.07.2017 13:03:54 [UTC]] Willkommen bei Bartels / AktualisiertBartels
Bartels AutoEngineer
BAE Produktinfo
BAE Preisliste
BAE Downloads
BAE Dokumentation
BAE Installationsanleitung
BAE Benutzerhandbuch
Vorwort
1 Einleitung
2 Schaltungsentwurf
3 Packager
3.1 Allgemeine Hinweise
3.2 Packager
3.3 Backannotation
3.3.1 Funktionsaufruf
3.3.2 Funktionsablauf
3.3.3 Beispiel
3.4 Utilities zur Netzlistenverarbeitung
4 Leiterkartenentwurf
5 IC-/ASIC-Entwurf
6 Regelsystem
7 Utilities
BAE Bibliotheken
User Language Programmierhandbuch
BAE Update-Historie
BAE Nächste Version Freigabemitteilungen Vorabinfo
BAE V8.0 Freigabemitteilungen
BAE V7.8 Freigabemitteilungen
BAE V7.6 Freigabemitteilungen
BAE V7.4 Freigabemitteilungen
BAE V7.2 Freigabemitteilungen
BAE V7.0 Freigabemitteilungen
BAE V6.8 Freigabemitteilungen
BAE V6.6 Freigabemitteilungen
BAE V6.4 Freigabemitteilungen
BAE V6.2 Freigabemitteilungen
BAE V6.0 Freigabemitteilungen
BAE V5.4 Freigabemitteilungen
BAE V5.0 Freigabemitteilungen
BAE V4.6 Freigabemitteilungen
BAE V4.4 Freigabemitteilungen
BAE V4.2 Freigabemitteilungen
BAE V4.0 Freigabemitteilungen
BAE V3.4 Freigabemitteilungen
BAE Support
BAE Contrib
BAE Entwickler und Dienstleister
Elektronikentwicklung
Sport
Firmenprofil
Impressum
Bartels :: Bartels AutoEngineer :: BAE Dokumentation :: BAE Benutzerhandbuch :: Packager :: Backannotation
Bartels AutoEngineer® - Benutzerhandbuch

3.3 Backannotation

Bartels AutoEngineer® Dokumentation

Backannotation ist immer dann durchzuführen, wenn im Layout Änderungen an der Netzliste (Umbenennung von Bauteilen, Pin/Gate Swaps oder Zuweisung alternativer Gehäusebauformen) vorgenommen wurden, die in den Stromlauf zurückgemeldet werden müssen. Bauteile können mit der Funktion Name in Netzliste im Menü zur manuellen Bauteilplatzierung umbenannt werden. Pin/Gattertausch kann entweder interaktiv mit der Funktion Pin/Gate Swap im Menü zur manuellen Bauteilplatzierung oder automatisch mit den Funktionen Voll-Autoplace, Einzeloptimierung bzw. Multi-Optimierung im Autoplacement durchgeführt werden. Darüber hinaus kann auch die Option Router P/G-Swap Ein im Autorouter die automatische Anwendung von Pin/Gate Swaps während des Rip-Up-Routings bewirken. Die Zuweisung alternativer Gehäusebauformen erfolgt mit der Untermenüfunktion Bauform aendern während der manuellen Bauteilplatzierung im Layout. Es ist dringend zu beachten, dass alle oben genannten Modifikationen in der physikalischen Netzliste verloren gehen, wenn sie vor einer neuerlichen Schaltplanbearbeitung nicht mit Backannotation in den Stromlauf zurückgemeldet werden.

 

3.3.1 Funktionsaufruf

Die Backannotation ist vollständig im Schaltplaneditor integriert und kann über das Kommando Backannotation aus dem Menü Diverse bzw. Utilities gestartet werden.

Automatischer Aufruf der Backannotation

Die SCM-Funktionen zum Laden von Elementen sind mit einem Mechanismus zur wahlweisen automatischen Durchführung notwendiger Backannotation-Prozesse beim Laden von Stromlaufplänen in den Schaltplaneditor ausgestattet. Hierzu werden layoutspezifische Datenbankeinträge ausgewertet, die im Layoutsystem beim Speichern generiert werden, wenn Pin-/Gate-Swaps oder Bauteilnamensänderungen vorgenommen wurden. Ist beim Laden eines SCM-Plans eine Anforderung zur Durchführung der Backannotation vorhanden, dann wird automatisch eine Bestätigungsabfrage aktiviert, die wahlweise die Durchführung der Backannotation ermöglicht. Nach dem Backannotation-Lauf wird der Datenbankeintrag für die Backannotation-Anforderung wieder gelöscht.

 

3.3.2 Funktionsablauf

Nach dem Aufruf der Backannotation wird der Benutzer nacheinander um den Namen der Design- bzw. Projektdatei und den Namen des Layouts gefragt, wobei durch Betätigung der ESC-Taste (ASCII-Code 003) ein Abbruch des Backannotation-Laufs veranlasst werden kann:

UtilitiesLinke Maustaste (LMB)
BackannotationLinke Maustaste (LMB)
Design Dateiname ?
Layout Elementname ?

Für den Design Dateinamen ist der Name der Jobdatei einzugeben, für die die Netzlistenumsetzung durchgeführt werden soll. Die Jobdatei muss mit der Extension .ddb verfügbar sein; der Dateiname ist ohne diese Extension anzugeben. Wird ein Leerstring (Betätigen der Eingabetaste Return-/Eingabetaste (CR)) für den Dateinamen eingegeben, dann verwendet das System den Dateinamen des aktuell geladenen bzw. des im vorhergehenden Programm-Modul des Bartels AutoEngineer geladenen Elements, d.h. den systemweiten Projektnamen.

Auf die Abfrage nach dem Layout Elementnamen ist der Name der zu transferierenden Netzliste bzw. des modifizierten Layouts einzutragen. Betätigt der Anwender hier nur die Eingabetaste Return-/Eingabetaste (CR) (leerer String), dann trägt die Software automatisch den über das Setup (siehe Kommando LAYDEFELEMENT in bsetup-Beschreibung) definierten Default-Layoutelementnamen ein.

Nach der Eingabe des Layout Elementnamen wird die Layoutnetzliste in den Stromlaufplan zurücktransferiert. Unter dem Jobdateinamen mit der Extension .ass wird eine Assignmentlist ausgegeben. Die Assignmentlist wird vom System nicht weiter benötigt und ist zur Auswertung durch den Benutzer bestimmt (Änderungshistorie).

Nach erfolgreichem Backannotation-Lauf erscheint die Meldung Es wurden keine Fehler festgestellt., und die Backannotation-Funktion kann durch durch Betätigung einer beliebigen Taste beendet werden. Sollte es zu Fehlermeldungen kommen, dann deutet dies in der Regel auf die falsche Angabe des Layoutelementnamens oder das Fehlen der logischen Netzliste hin. Eine erfolgreiche Druchführung der Backannotation ist auch nicht möglich, wenn erforderliche Schaltplansymbole bzw. Bauteile fehlen weil sie zuvor irrtümlicherweise aus dem Schaltplan gelöscht wurden. Die Backannotation gibt ggf. Hinweise auf fehlende Bauteile aus. Diese Bauteile sind im Schaltplan zu platzieren, um anschließend einen erfolgreichen Backannotation-Lauf zu ermöglichen (das Problem fehlender SCM-Bauteile liesse sich auch durch einen Packager-Lauf "beheben", wodurch aber dann ggf. Layoutmodifikationen wie Pin-/Gateswaps verloren gehen würden).

 

3.3.3 Beispiel

Im Folgenden soll ein Backannotation-Lauf für die Jobdatei demo.ddb durchgeführt werden. Wechseln Sie hierzu in das Verzeichnis, in dem demo.ddb abgelegt ist.

Starten Sie BAE, rufen Sie den Schaltplaneditor auf, und transferieren Sie mit den folgenden Kommandos die in demo.ddb enthaltene physikalische Netzliste mit dem Namen board zurück in den Stromlauf:

UtilitiesLinke Maustaste (LMB)
BackannotationLinke Maustaste (LMB)
Design Dateiname ?demo Return-/Eingabetaste (CR)
Layout Elementname ?board Return-/Eingabetaste (CR)

Backannotation gibt folgende Meldungen auf dem Bildschirm aus:

==============================
BARTELS BACKANNOTATION UTILITY
==============================

Design Dateiname ........: 'demo'
Layout Elementname ......: 'board'
Es wurden keine Fehler festgestellt.

Der Backannotation-Lauf wurde erfolgreich beendet (Meldung Es wurden keine Fehler festgestellt.), und die in der Datei demo.ddb enthaltene logische Netzliste wurde ggf. modifiziert.

Die von der Backannotation erzeugte Assignmentslist demo.ass wird vom System nicht weiter benötigt. Sie können mit Hilfe Ihres Editors einen Blick auf die in dieser Datei enthaltenen Informationen werfen, um festzustellen, welche Bauteilnamen geändert wurden bzw. welche Pins oder Gatter gegeneinander getauscht wurden.

Backannotation bildet die modifizierte Netzliste auf den Stromlaufplan ab. Überprüfen Sie dies, indem Sie sich nach dem erfolgreichen Backannotation-Lauf im Stromlauf-Editor die entsprechenden Stromlaufblätter ansehen.

Bartels :: Bartels AutoEngineer :: BAE Dokumentation :: BAE Benutzerhandbuch :: Packager :: Backannotation

Backannotation
© 1985-2017 Oliver Bartels F+E • Aktualisiert: 05. March 2007, 18:48 [UTC]

© 1985-2017 Oliver Bartels F+E Bartels Startseite Kontakt und Impressum

Webentwicklung Baumeister Mediasoft Engineering

Backannotation - Deutsche Version Backannotation - English Version