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Bartels AutoEngineer® - Benutzerhandbuch

7.5 CONCONV

Bartels AutoEngineer® Dokumentation

Name

conconv - Connections Conversion Utility

Synopsis

conconv projectname libraryfile

Beschreibung

Das Programm conconv dient der Übertragung von physikalischen (d.h. gepackten) ASCII-Netzlisten aus den Formaten BAE, CALAY, MARCONI oder RACAL in das interne Netzlistenformat des Bartels AutoEngineer.

conconv erwartet als erstes Argument den Dateinamen projectname der Netzlistendatei (diese Datei muss mit der Extension .con verfügbar sein; beim Programmaufruf ist der Dateiname ohne diese Extension anzugeben).

conconv erwartet als zweites Argument den Namen libraryfile der Layoutbibliothek, aus der die Gehäusebauformen geladen werden sollen. libraryfile muss im DDB(Design DataBase)-Format vorliegen, und im Dateinamen die Extension .ddb aufweisen (diese Extension ist beim Programmaufruf nicht mit anzugeben).

conconv liest die ASCII-Netzliste <projectname>.con und prüft, ob alle darin enthaltenen Layoutsymbole in der Bibliothek <libraryfile>.ddb definiert sind. Es wird das Job-File <projectname>.ddb generiert und die Freelist <projectname>.fre ausgegeben. Die Freelist wird vom System nicht weiter benötigt und ist zur Auswertung durch den Benutzer bestimmt (Anzeige nicht angeschlossener Pins, Statistik). Im Job-File befindet sich nunmehr die übersetzte Netzliste. Auch die ASCII-Netzliste <projektname>.con wird jetzt nicht mehr benötigt, sollte jedoch für etwaige Änderungen aufgehoben werden.

Format der Eingabedatei

Dateianfang, Dateiende, Kommentare

Die Eingabedatei mit der einzulesenden ASCII-Netzliste muss mit dem Kommando LAYOUT beginnen und mit dem Kommando END. enden. Kommentare können an beliebiger Stelle zwischen /* und */ eingefügt werden. Das LAYOUT-Kommando hat folgendes Format:

LAYOUT <elementname>;

<elementname> gibt den Namen der Netzliste bzw. des in der Zieldatei zu erstellenden Layouts an.

Bauteilliste

Nach dem LAYOUT-Kommando folgt die Bauteilliste, die mit dem Schlüsselwort PARTS beginnen muss und für jedes Bauteil ein Kommando der Form

<part> : <plname> ;

enthält. <part> ist hierbei der Bauteilname, <plname> der Physical Library Name, d.h. der Name des Gehäuses bzw. des Layoutsymbols.

Netzliste

Nach der Bauteilliste folgt die Netzliste, die je nach Format mit einem entsprechenden Schlüsselwort beginnen muss (CONNECT für Bartels-Format, CALAY für CALAY-Format, RACAL für RACAL-Format, MARCONI für MARCONI-Format). Im Bartels-Format ist für jedes Netz ein Kommando der Form

<part>.<pin>=<part>.<pin>=...=<part>.<pin>

bzw.

/<net>/ <part>.<pin>=<part>.<pin>=...=<part>.<pin>

einzutragen. Zusätzlich können hinter "/<net>/" die folgenden Netzattribute definiert werden:

PRIORITY(<prior>) MINDIST(<dist>) ROUTWIDTH(<width>)

Obige Netzattribute werden vom Autorouter berücksichtigt, wobei <prior> die Routingpriorität, <dist> den minimalen Abstand des Netzes zu anderen Potentialen und <width> die netzbezogene Leiterbahnbreite spezifizieren. Darüber hinaus kann für jeden einzelnen Pin (jeweils hinter "<pin>", in Klammern) eine pinbezogene Leiterbahnanschlussbreite definiert werden. <prior> ist als Integerwert, die anderen Werte jeweils in Millimetern anzugeben.

Im CALAY-Format ist für jedes Netz ein Kommando der Form

<part>(<pin>),<part>(<pin>),...,<part>(<pin>)

bzw.

/<net> <part>(<pin>),<part>(<pin>),...,<part>(<pin>)

einzutragen. Darüber hinaus kann für jeden einzelnen Pin (jeweils hinter "<pin>", abgetrennt durch ein Komma) eine pinbezogene Leiterbahnanschlussbreite (Einheit mm) definiert werden.

Im RACAL-Format ist für jedes Netz eine Kommandosequenz der Form

.ADD_TER        <part> <pin> <net>
.TER            <part> <pin>
                <part> <pin>
                :
                <part> <pin>

einzutragen. Die RACAL-Netzliste ist mit dem Schlüsselwort .END abzuschließen.

Im MARCONI-Format ist für jedes Netz ein Kommando der Form

<part> <pin> <part> <pin> ... <part> <pin> ; <net> /

einzutragen.

Beispiele

Netzliste (design.con) im Bartels-Format:

LAYOUT board;
PARTS
        c1 : cap50;
        c2 : cap75;
        r1 : res;
        t1 : tebc;
CONNECT
        /net1/ c2.2=t1.3;
        /net2/ c1.2(0.4)=t1.2=r1.2;
        /gnd/ PRIORITY(2) MINDIST(0.4) t1.1=c1.1(0.4);
        /vcc/ PRIORITY(1) ROUTWIDTH(0.5) c2.1=r1.1;
END.

Netzliste (design.con) im CALAY-Format:

LAYOUT board;
PARTS
        c1 : cap50;
        c2 : cap75;
        r1 : res;
        t1 : tebc;
CALAY
        /net1 c2(2),t1(3);
        /net2 c1(2,0.4),t1(2),r1(2);
        /gnd t1(1),c1(1,0.4);
        /vcc c2(1,0.5),r1(1,0.5);
END.

Netzliste (design.con) im RACAL-Format:

LAYOUT board;
PARTS
        c1 : cap50;
        c2 : cap75;
        r1 : res;
        t1 : tebc;
RACAL
        .ADD_TER        c2 2 net1
        .TER            t1 3
        .ADD_TER        c1 2 net2
        .TER            t1 2
                        r1 2
        .ADD_TER        t1 1 gnd
        .TER            c1 1
        .ADD_TER        c2 1 vcc
        .TER            r1 1
.END
END.

Netzliste (design.con) im MARCONI-Format:

LAYOUT board;
PARTS
        c1 : cap50;
        c2 : cap75;
        r1 : res;
        t1 : tebc;
MARCONI
        c2 2 t1 3 ; net1 /
        c1 2 t1 2 r1 2 ; net2 /
        t1 1 c1 1 ; gnd /
        c2 1 r1 1 ; vcc /
END.

Alle oben aufgeführten Netzlisten können mit folgendemAufruf transferiert werden:

>  conconv design laylib Return-/Eingabetaste (CR)

Obiger Aufruf bewirkt, dass die ASCII-Netzliste design.con eingelesen wird, deren Einträge in der Bauteilliste gegen die Gehäusebibliothek laylib.ddb geprüft werden, und anschließend die Netzliste (mit Bauteilliste) unter dem Namen board im Jobfile design.ddb abgespeichert wird. Wurde der conconv-Lauf fehlerfrei beendet, dann kann man nun den Layouteditor aufrufen, ein Layout mit dem Elementnamen board im Jobfile design.ddb erzeugen, und anschließend im Menü Bauteile jeweils mit Naechstes Bauteil die in der Bauteilliste eingetragenen Bauteile in das Layout laden. Zu beachten ist hierbei, dass beim Laden der Bauteile dieselbe Bibliothek laylib.ddb verwendet wird, wie beim conconv-Aufruf spezifiziert (evtl. Einstellung im Layouteditor über Einstellungen - Bibliotheksname).

Siehe auch

netconv

Diagnose

Die durch conconv erzeugten Fehlermeldungen sind selbsterklärend.

Warnungen

In den Eingabedaten sind Bauteilnamen, Pinnamen oder Netznamen mit Sonderzeichen (-, +, /, (, =, usw.) in einfachen oder doppelten Anführungszeichen anzugeben.

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© 1985-2017 Oliver Bartels F+E • Aktualisiert: 26. January 2007, 17:47 [UTC]

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